Ästhetische Forschung für „Das Haus Für Kinder im Gehrestal“, Pommelsbrunn

Endlich gibt es den Startschuss!

Aufgeregte und begeisterte Kinder, eine Künstlerin, eine Schreinerin und eine den Kindern bekannte Erzieherin aus dem Kindergarten machen sich gemeinsam auf, ihre Umgebung künstlerisch und ästhetisch zu erforschen! Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.


Tag 03 Sind unsere beiden Freunde, Woozel und Waldipeter noch da? Wir machen uns auf den Weg zu ihnen in den Wald, und bauen dort unser Lager. Große Lager für uns selbst – und kleine Lager für die beiden Waldgeister. Am Weg entdecken wir erneut den tollen Feuersalaman

Wir arbeiten mit verschiedenen Sägen, Marlen, die Schreinerin, zeigt uns genau,wie wir mit der Säge umgehen können.

Tag 04 Wie erklären wir anderen den Weg, wo sich unser Lager befindet? Wir schauen uns dafür Karten an, von früher – spannende Zeichnungen – und überlegen, wie unsere eigene Karte aussehen könnte. Drei eigene „Wegekarten“ zu unserem Lage entstehen.

Unterwegs halten wir die besonderen Entdeckungen mit Stift und Papier fest. Auch „unser“ Feuersalamander ist wieder da!

Oben am Lager warten auch schon Woozel und Waldipeter auf uns. Allerdings gibt es eine große Überraschung: Offensichtlich hatten sie Besuch, denn wir entdecken kurz vor dem Lager viele kleine Sterne auf dem Boden. Wer das wohl war?

Wir bauen und sägen weiter an unseren Lagerplätzen, Woozel bekommt ein kuschliges Bett und für unsere Fundstücke entsteht ein Museum.

Wieder am Kindergarten angekommen vervollständigen wir noch unsere Kartenkunstwerke und beschließen unsere Unternehmung mit unserer Wörtersammlung zum Tag.

Tag 05 Was für ein sonniger Herbsttag! Entsprechend unserer Karten von letzter Woche, überlegen wir uns dieses Mal, wie wir den Weg vermessen könnten: In Nasenspitzen, Fußlängen, Körperlängen? Oder ganz anders, in Blattspitzen oder Grashalmlängen?

Am Lager angekommen, kommt erneut Besuch: Frau Lang-Ast berichtet von ihren Freunden, die sich bei ihr am Baum versteckt haben.

Gemeinsam geben wir einzelnen Bäumen „Gesichter“, Frau Lang-Ast, Woozel und Waldipeter freuen sich über viele Freundinnen und Freunde!

Tag 06 Wieder sind wir fast komplett,- 14 von 15 Kindern sind dabei – und das in der herbstlichen Schnupfenzeit! Diesmal sind wir schnell an unserem Lagerplatz, wollen wissen wie Waldipeter, Woozel und Frau Lang-Ast den heutigen Regen so finden. oben angekommen, erzählen und zeigen wir die Geschichte von „Kubbe, und seinem Waldmuseum“.

Wir beschließen, dass auch wir uns an ein Waldmuseum heran wagen und bauen mit Hilfe von Schnur, Sägen und Scheren tolle Museumsregal. Wir belegen und befüllen sie mit unseren gefundenen Objekten.

Tag 07 Wie kommt der Baum auf’s Papier? Und noch dazu auf unsere Hand? Diese Fragen haben wir heute gestellt, sind losgezogen in unser „Lager“ – natürlich waren da auch wieder Frau Langast, Woozel und Waldipeter.

Ja, und wie geht das? So!

Tag 08 Ein November-Bilderbuchtag begrüßt uns!

Doch bevor wir uns in den Wald aufmachen, schauen wir nach den Tonabdrücken. Heute machen wir einen Abguß der Rindenabdrücke mit Ton. Der Gips trocknet sehr, sehr schnell – wir müssen rucki-zucki arbeiten.

Oben am Waldrand lernen wir noch eine andere Technik kennen, wie es möglich ist, Abdrücke zu machen: Wir suchen verschiedenste Blätter, Gräser, Blumen und bedrucken damit ein Stück Leinwand. Karin zeigt uns, wie man richtig mit den Linoldruckrollen und der ‚Farbe umgeht.

Ein wunderschönes Bild entsteht.

Tag 09 Zu allererst versuchen wir unsere Gipsabdrücke aus dem Ton zu lösen! Spannend!!! Aber es gelingt uns! Fast alle sind ganz geblieben. Aus den Negativabdrücken sind echte Gipsreliefs entstanden!

Dieser Tag ist danach den Forschungsideen der Kinder gewidmet. Was habt ihr mitgebracht? Was haben wir uns zu erzählen? wir bekommen wunderschöne Versteinerungen zu Gesicht und erfahren, wo ihr sie gefunden habt. Und Einiges mehr! Unser Weg führt uns diesmal zurück über den Zanklstein – zwar ohne Aussicht durch den Nebel, aber spannend war es dennoch! Ausserdem hatte uns an unserem Lagerplatz ein neuer kleiner Geist überrascht: Der Werkstattgeist. Für ihn haben wir alles mögliche aus der Natur gesammelt, womit wir – zu einem späteren Zeitpunkt – in unserer Werkstatt Farben machen werden!

Tag 10 Juhe, Juhe, die Katze lief im ….

Schnee!

Was ein Spurensuchtag – bis hinauf zu unserem Lagerplat finden wir Spuren von Rehen, Mardern Füchsen, Katzen und Eichhörnchen! Oben angekommen wollen wir es für unsere Geister vorweihnachtlich gemütlich machen – dafür kann jeder von uns eine Kerze aus Bienenwachs formen. Im Kreis begrüßen wir bei brennenden Kerzen Waldipeter, Woozel und Frau Langast. Wie schön!

Und noch ein besonderes Experiment wartet auf uns: Wir schmelzen Wachskreidereste in einem Topf und alten Dosen auf einem Kocher, wir suchen besondere Stöcke und schaffen uns damit besondere Wachskreiden: Die Stöcke werden in das heiße Wachs getaucht, gedreht und gewendet, so lange, bis ausreichend Wachs an den Enden getrocknet ist. Jede Wachskreide ein Unikat! Das nächste Mal probieren wir sie aus!

Tag 11 Heute war ein besonderer Tag. Inspieriert durch den Schnee, die mystische Landschaft, den Land Art Künstler Andy Goldsworthy haben wir intensive Momente in der Natur gestaltend verbracht:

Die Natur:

Kunstwerke und Künstler

Körperbilder

Labyrinth und Schnecke

Tag 12 Ein Wiedersehen nach der langen Weihnachtspause – und wieder Schnee!

Das wussten wir zu nutzen: Ein Vulkan, ein Reh, eine Katze, ein Hase und ein wohliges Iglu sind entstanden. Und außerdem für unsere drei Freunde: Ein kuschliges, gewebtes Bett. Katharina hat unseren Webrahmen noch mit nach Hause genommen, um ihn bis nächste Woche fertig zu machen. Wir haben gewebt aus Stöckchen, Halmen und etwas Wolle. Schön war’s!

Tag 13 Heute ist unser letzter gemeinsamer Tag draußen mit Woozel, Waldipeter und Frau Langast.

Wieder erwartet uns Schnee – und die Sonne scheint! Was ein toller Tag!

Wir laufen zu unserem Lager- und Bauplatz, bleiben heute allerdings gerne auf der weißen Wiese. Hier scheint die Sonne und uns fallen keine schneebeladenen Äste auf den Kopf.

Zum Abschluß zeichnen wir den tief verschneiten Winterwald mit langen Kreide-Stöcken. Das ist eine neue und experimentelle Technik für uns – aber es geht auch mit Handschuhen und im Schnee. Zeichnen anders!

Nun hoffen und warten wir auf ein Ende der großen Einschränkungen, in dem was wir tun dürfen und nicht tun dürfen – Sobald es wieder geht, werden wir gemeinsam einen gebührenden Abschluß mit Ausstellung unserer Werke im Atelier feiern. Daher: Ein Abschied mit Wiedersehen.

Ein großer Dank geht an das tolle Team der Kita Gehrestal und euch Kinder!

Das Projekt wird gefördert durch „Kultur macht stark – Wir können Kunst“.

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